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Homegrown in der Alten Molkerei

Homegrown in der Alten Molkerei

Am Samstag, den 9. April 2011 lädt der Kulturort Alte Molkerei zur Konzertreihe Homegrown – auf der Bühne stehen an diesem Abend Full Dynamic Range und Zwackelmann. Einlass ist ab 20:00 Uhr, Beginn der Veranstaltung ist voraussichtlich um 21:00 Uhr. Der Eintritt kostet 6,00 EUR an der Abendkasse.

Zwackelmann – Kurzinfo 2010 von Dr. a.d. Punk(t)
Hinter Zwakkelmann verbirgt sich Sänger und Songschreiber Schlaffke Wolff (Hamminkeln, NRW), einst Sänger der Punkrockband Schließmuskel, die von 1983 bis 2000 existierte und im Independent-Bereich einige Erfolge verbuchen konnte. Zwakkelmann könnte man gewissermaßen seit dem ersten öffentlichen Auftritt im Jahre 2003 als Schlaffkes Soloprojekt bezeichnen. Unterstützt wird er dabei von Techt Tetmeyer am Schlagzeug (ebenfalls Ex-Schließmuskel) sowie Marius OPunktHase Seidel an der Bassgitarre. Zwakkelmann machen kurze, melodische Lieder (selten über 3 Minuten) mit zumeist einprägsamen Gesangsharmonien, Strophen und Refrains. Schlichte, geradlinige Songs, die vor allem von Schlaffkes markanter Stimme getragen werden. Ihr Sound bewegt sich in den Genres Punk, Rock, Indie-Pop, Chanson, Liedermacher und Sixties-Beat. Als Einflüsse gelten u. a. The Ramones, Die Ärzte, Tocotronic, The Clash, The Beatles, The Beach Boys, Nirvana, Trio, Johnny Cash sowie der frühe Udo Jürgens (siehe musische Milchmädchenrechnung).  Zwakkelmanns deutschsprachigen Reime sind größtenteils persönlich, autobiografisch geprägt – bisweilen komisch – manchmal auch melancholisch.  Von 2004 bis 2010 werden rund 80 Songs auf 4 verschiedenen CDs veröffentlicht, von denen sich etliche (z.B. „Tomatenrotes Haar“, „Mein Nachbar hängt schon wieder an der Flasche“, „Fender Stratocaster“, „Augenfick“ und „Ja – vielleicht bin ich asozial“) zu kleinen Untergrund-Hits mausern. Durch zahlreiche Konzerte (u.a. beim „Punk im Pott“ und beim „Ruhrpottrodeo“), Videoclips und diverse Aktionen erfreut sich das Trio einer stets wachsenden Beliebtheit. Furzinfo von Herrn A.ll Gemein (2008):  Zwakkelmann (Schlaffke Wolff – Ex-Schließmuskel) schreibt kurze, sparwitzige Songs (selten über drei Minuten) mit einfachen, deutschsprachigen Reimen zwischen Tragik & Komik, produziert den ganzen Mist im Homerecordingverfahren – spielt Gitarre und Bass auf niedrigem Niveau.

Kann aber halbwegs singen und hat `n ganz angenehmes Timbre, irgendwo zwischen Bariton und Tenor, wenn er nicht gerade `nen riesen Hals hat.  Zwakkelmann mag schlichte, geradlinige Lieder mit melancholischem oder humoristischem Touch. Orientiert sich größtenteils immer noch an den großen Helden der Popmusik (vor allem 60er Jahre), wie zum Beispiel den Beach Boys, den Kinks oder den Beatles. Zwakkelmann hasst Fusion-, Bombast- und Schnauzrock. Er kann aber netter Popmusik durchaus mal was abgewinnen. Zwakkelmann hat `n Faible für Durchdreher und Einzelkämpfer, beispielsweise sind so obskure Typen wie Hasil Adkins oder der Legendary Stardust Cowboy dafür verantwortlich, dass er Mut zur Peinlichkeit bewies und anfing, solo lozulegen. Zu schlechter Letzt war natürlich Punk Rock die wichtigste Initialzündung für die Geburt eines Grobmotorikers vom Schlage Zwakkelmann. Zwakkelmann, das ist leckerer Minirock mit schicken Melodeien, gepaart mit Pop-Punk-Beat-Anleihen. Oder Sixties-Punk-Rock-Hardcore-Schlager at it`s best.  Wem also Farin Urlaub zu evil ist und Funny van Dannen zu akustisch, den bittet Zwakkelmann hiermit zu Tisch.


Auf der Bühne:
Wenn seine Bandkollegen (zum Z.mann-Team gehören: Techt Tetmeyer – „Schließmuskel“ und Marius Müller Seidel – „Fake No More“) Zeit und Lust haben, spielt Zwakkelmann mit kompletter Kapelle zum Tanze auf. Das kommt ihm sehr gelegen, da er sich dann nämlich mehr aufs Singen und Trinken konzentrieren kann. Wenn dem nicht so ist, auch jut. Dann strauchelt er eben nur mit Fender Stratocaster und Drumcomputer bewaffnet, auch bei schlechtem Wetter, auf die Bühnenbretter. Diese Variante funktioniert erfahrungsgemäß ebenfalls, denn die meisten Zwakkelmann-Songs können auch mit kleinem Besteck schon beim ersten Hören betören. Zudem bestehen seine Entertainerqualitäten fast in allen Lokalitäten.  Eine musische Milchmädchenrechnung:  3,0% Schließmuskel plus 1,8% The Clash plus minus 4,1% Virtuosität von Dream Theater plus 1,8% Trio plus 2,2% Udo Jürgens früher plus 0,3% Cotzbrocken plus 1,2% The Strokes plus 1,3% Rio Reiser RIP plus 0,4% Tokio Hotel plus 2.0% Beach Boys und Beatles minus 5,9% Stadionrock Bon Jovi plus 1,9% Tragik von Alexandra plus 1,0% Eisenpimmel plus 1,0% Mando Diao plus 2,4 % Ramones & Undertones plus 1,8% Dilettantismus von Hasil Adkins minus 8,88% Wurst Westernhagen = Zwakkelmann


Tonträger:
Spritztour – 21 leckere Lofi Hits (2004) – Empty Records/Indigo
Stubenrocker – 19 neue Megahits (2006) – Empty Records/Indigo
Vollhorst – Singspiel in 20 Liedern (2008) – RilRec/Broken Silence
Kulturbeutel 2010 – 16 hübsche HiFi-Hits (2010) – RilRec/Broken Silence

Besetzung:
Schlaffke Wolff: Gesang, Gitarre
Techt Tetmeyer: Schlagzeug
Marius OpunktHase Seidel: Bassgitarre

Full Dynamic Range – Acoustic & Unplugged
Älter geworden? Zahmer? Nein: inniger. Hinter Frontfrau Angelika hat sich ein neuer Drummer in die Band eingefunden und mit ihm die Offenheit für neue Wege. Alternative, heavy rock, heavy cross, crossover?  Ja, diesmal aber rein „acoustic“ und unplugged – ein rundum schönes Erlebnis Gefühl für die Band und ihr Publikum Weit gereist sind die voll-dynamischen Rangers aus Duisburg schon, bis nach Köln, Hannover, Wolfsburg, Frankfurt, Bochum, Dinslaken, Wesel, Jena/ Pößnek und Berlin und spielten dort mit Bands wie Reamonn, Such a Surge, Blind Passengers, Eat no fish, Scycs, Banana Fishbones, Oomph und etlichen mehr.

Für die Basics und den Groove sorgen an den Drums und am Bass, Stefan und Christian. Jürgen an der Gitarre steht für die fetten Riffs, sowie starken Soli  und backing vocals. Frontfrau Angelika liefert die vocals. Sicherlich, vergleichen lassen möchte sich keine Band gerne, aber wenn Ihr wissen wollt, was ungefähr auf Euch zukommt, können Anlehnungen an Guano Apes, Skunk Anansie, und Black Sabbath sicherlich helfen – zumindest sind dies die bisherigen Publikumsstimmen.

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