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Zed Mitchell live in Bocholt

Am Freitagabend, den 16. September 2011 ist Zed Mitchell zu Gast im freien Kulturort Alte Molkerei in Bocholt. Gemeinsam mit seiner Band stellt er sein aktuelles Blues-Rock-Programm vor. Einlass ist ab 20:00 Uhr, Beginn des Konzertes ist ca. 21:00 Uhr. Der Eintritt kostet 10,00 EUR im Vorverkauf bzw. 14,00 EUR an der Abendkasse.


Als Zlatko & His Band tourte er in den 90er Jahren als Support-Act mit Größen wie Joe Cocker und Santana, später eröffnete er für B.B. King. Rund 60 Shows hat Zed Mitchell 2010 gespielt. Bevor der als Zlatko Manojlovic geborene Gitarrist 1988 erstmals nach Deutschland kam und schnell als Studiomusiker gefragt war (Eros Ramazotti, Natalie Cole, Udo Lindenberg), hatte er in seiner Heimat bereits zahlreiche Platten veröffentlicht.

Es ist geschafft: Mit „Summer In. L.A.“ ist das zweite Werk von Zed Mitchells Blues-Tetralogie fertig. Anders als bei einer Trilogie besteht bei einer Tetralogie das inhaltlich zusammenhängende Werk aus vier Einzelteilen. Den Auftakt bildete 2008 „Springtime In Paris“, nun folgt der Sommer in Los Angeles. „Ich weiß noch nicht genau, wo die beiden letzten Teile spielen werden, aber eine deutsche Großstadt wird sicher dabei sein“, blickt der in Essen lebende Gitarrist, Sänger und Songschmied schon wieder nach vorn.


„Natürlich habe ich mich vor Ort inspirieren lassen, als ich im Sommer 2010 in Kalifornien war – fantastisches Wetter, besonderes Licht durch die Sonne dort, und auch die Leute waren sehr offen. Ich habe Freunde wie den Schlagzeuger David Haynes (Prince, Chaka Khan, Mary J. Blige, Lee Ritenour) getroffen und auch in verschiedenen Studios in Los Angeles aufgenommen“, erzählt Mitchell, macht aber kein Hehl daraus, das der Großteil der neuen CD „Summer In L.A.“ in deutschen Studios entstand. Mit seiner Live-Band war er meist im Studio, einige Tipps und Hilfe kamen auch von Tommy Newton, der sich selbst als Gitarrist (Fargo, Victory) und Produzent (Helloween) einen Namen gemacht hat.

Inspiriert haben Mitchell sowohl Beobachtungen im eigenen Umfeld, aber auch Impressionen der Gesellschaft hierzulande. „Angesichts ihrer Probleme in ihrem Leben vergessen zahlreiche Leute viele wichtige Sachen wie Lachen, Singen, Spaß mit Freunden zu haben“, bringt er es exemplarisch in „On The Road Of Life“ auf den Punkt. Stolz ist Mitchell vor allem auch darauf, dass sein Sohn Ted ihm nicht nur im Studiohintergrund geholfen, sondern auch mehreren Songs die zweite Gitarre gespielt hat. „Er ist unglaublich talentiert, auch was Bluesrock angeht – aber erst einmal muss er sein Studium an der Robert Schumann Hochschule für Musik in Düsseldorf abschließen, wo er im siebten Semester ist – dann können wir weiterschauen.“

Musikalisch schließt Mitchell mit „Summer in L.A.“ nahtlos an „Springtime In Paris“ an: Er variiert zwischen gefühlvollem Blues traditionellerer Spielart, eher rockig interpretiertem Blues und entspannten Rocknummern, die gelegentlich Assoziationen in Richtung Mark Knopfler wecken. „Das ist ja auch kein Wunder, schließlich sind wir beide von denselben Vorbildern geprägt worden – und der Vergleich mit Knopfler ist ja auch alles andere als ehrenrührig“, sagt er dazu.


Rund 60 Shows hat Zed Mitchell 2010 gespielt, „und in diesem Jahr sollen es noch ein paar mehr werden, auch in den USA und England, wo ich einige Kontakte geknüpft habe. Ich muss immer arbeiten und etwas Neues machen“, meint Mitchell mit einem breiten Lachen im Gesicht. Unruhig war sein Leben ohnehin schon, nicht erst seit er sich 1970 in seiner Heimat im früheren Jugoslawien für das Dasein als professioneller Musiker entschied. Bevor der als Zlatko Manojlovic geborene Gitarrist 1988 erstmals nach Deutschland kam und schnell als Studiomusiker gefragt war (Eros Ramazotti, Natalie Cole, Udo Lindenberg), hatte er in seiner Heimat bereits zahlreiche Platten veröffentlicht.

Als Zlatko & His Band tourte er in den 90er Jahren als Support-Act mit Größen wie Joe Cocker und Santana, später eröffnete er für B.B. King. Das Künstlerpseudonym Zed Mitchell legte er sich zu, um sich vom „Container-Zlatko“ abzusetzen. „Diesen Künstlernamen hatte ich schon viele Jahre vorher benutzt, als ich mit Leuten wie dem Bassisten TM Stevens oder Drummer Ricky Lawson gearbeitet habe – und in England oder Amerika kann ein internationaler Name ja auch nicht schaden!“

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